27. Juli 2026
Ich habe gelernt Podcasts zu genießen.
Früher war das nicht so mein Ding.
Aber jetzt sitze ich gerne in der Abendsonne auf dem Balkon und höre mir coole Sachen an.
Oder auch mal beim Autofahren.
Oder beim Aufräumen der Küche.
Vielleicht magst Du auch zwischendurch lieber hören statt lesen?
Probiere es doch mal aus.
Denn hier und heute gibt es meine erste Podcast-Folge!
Guck mal rein ... äh nein: Hör mal rein.
Und schreibe mir gerne Deine Meinung (einfach direkt auf diese Mail antworten).
Bin echt gespannt, wie Dir diese knapp 10 Minuten gefallen.
Es geht um ein Thema, das irgendwie alle betrifft: Marketing.
Genauer: Wie wirst Du sichtbar, ohne Marktschreierei?
https://youtu.be/wdbXrevmmFU
Falls Du lieber lesen möchtest ... bitte gerne:
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Vorne ist die Bühne.
Der Marktplatz ist voller Menschen.
Flugblätter und Aushänge kündigten schon Tage zuvor das große Event an.
Nun knistert die Spannung förmlich in der Luft ...
Trommelwirbel, ein Paukenschlag, die Show geht los:
Feuerspeier und Artisten liefern eine atemberaubende Darbietung. Untermalt von mitreißender Musik durch ein Orchester.
Und dann betritt der Star die Bühne.
Für ihn sind alle gekommen.
Aus Neugier. Aus Hoffnung. Aus Verzweiflung.
Da ist er endlich, der hochberühmte Medicus:
Doktor Eisenbarth.
Wir sind in Deutschland, um das Jahr 1.700.
Sein Ruf war legendär. Er war eine echte Kapazität auf seinem Gebiet.
Er wurde berühmt und wohlhabend.
Der Mann war ein Phänomen und in Sachen Marketing enthält seine Geschichte eine wichtige Lektion für uns.
Denn heute wird er mit einem negativen Begriff in Verbindung gebracht (zu unrecht, dazu gleich mehr), sein Name ist regelrecht zum Synonym dafür geworden:
Der Marktschreier.
Ein "Marktschreier" verspricht viel, hält aber wenig.
Auf den Jahrmärkten des Mittelalters genauso wie heute in Social Media.
Marktschreier arbeiten mit Lautstärke statt mit Substanz.
Sie benutzen reißerische Titel, die mehr versprechen, als sie halten: "Diese eine Sache verändert dein Leben komplett!".
Sie setzen übertrieben auf Emotionen durch Aufreger-Inhalte, künstliche Empörung, Superlative in jedem zweiten Satz.
Alles für den Algorithmus und die Aufmerksamkeitsspanne.
Sehr gerne wird auch Autorität vorgegaukelt.
Durch gekaufte Follower, erfundene Kundenstimmen und selbstverliehene Titel wie "Top-Speaker" oder "Bestseller-Autor".
Wenn Du im Internet als Marktschreier unterwegs bist, dann unterwirfst Du Dich dem Zwang zur permanenten Show.
Denn der Algorithmus belohnt Auffälligkeit, nicht Qualität.
Wenn Du nicht ständig laut und reißerisch postest, verschwindest Du im Nachrichtenverlauf.
Ein Teufelskreis, der Dich reizt, immer noch lauter zu schreien.
Du denkst vielleicht "aber so ein Marktschreier, der zieht doch schon die Aufmerksamkeit auf sich!"
Stimmt.
Aber sobald Du genauer hinsiehst merkst Du, was er mit seinem Gießkannen-Prinzip erreicht ... nein, "wen" er erreicht:
Die Falschen.
Es bleibt alles oberflächlich und kurzlebig.
Er erreicht jeden und doch ... keinen.
Jedenfalls erreicht er nicht die Sorte von Kunden, die Du Dir wünscht.
Treue Kunden, die immer wieder kommen, immer wieder kaufen, Dich wertschätzen und weiterempfehlen.
Die Marktschreierei hat nur einen kurzen Strohfeuer-Effekt.
Die Folgend danach sind übel:
Die Menschen (Du, Deine Kunden) ertrinken in der Reizüberflutung. Wer sachlich bleibt, wird von lauteren Stimmen übertönt.
Social-Media-Marketing nutzt häufig Unsicherheiten aus und zielt bewusst auf Ängste statt auf echten Mehrwert.
Und schließlich das Wichtigste:
Der Vertrauensverlust.
Wenn jeder "das Beste, Größte, Revolutionärste" verspricht, wird das Publikum taub und misstrauisch - auch gegenüber echten Empfehlungen.
Und wenn Du das Vertrauen Deiner Zielgruppe verlierst, verlierst Du alles.
Auch der Ruf von Doktor Eisenbarth wurde zerstört.
Aber nicht zu Lebzeiten, durch den Vertrauensverlust seiner Kunden.
Nein, das war lange nach seinem Tod.
Vermutlich in Kreisen von Göttinger Studenten entstand ein berühmtes Spottlied über ihn.
So wurde er nachträglich zur Karikatur des unseriösen Quacksalbers.
Tragisch. Denn das Gegenteil ist korrekt: Er war zu Lebzeiten ein fähiger Praktiker.
König Friedrich Wilhelm I. ernannte ihn sogar zum Hofrat und Hof-Augenarzt, der offizielle Ritterschlag für einen Mann ohne akademischen Titel.
Warum aber wurde Eisenbarth also zum Marktschreier?
Zum fahrenden Wundarzt, unterwegs auf dem gleichen Niveau wie Hochstapler und Betrüger?
Der Grund hatte mit seiner Epoche zu tun.
Damals war die Medizin in zwei getrennte Welten aufgeteilt:
Es gab Ärzte und Chirurgen.
Die Ärzte hatten an einer Universität studiert, sie verstanden sich als Gelehrte.
Ihre Aufgaben waren vor allem Diagnosen, Beratungen und das Verschreiben von Arzneien.
Praktisches Handwerk mit dem Messer war unter ihrer Würde. Manuelle Arbeit am Körper galt als "unfein".
Chirurgen oder Wundärzte wie Doktor Eisenbarth waren Handwerker, mit Lehre und Gesellenprüfung - genau wie Schreiner oder Schmiede.
Und für sesshafte Chirurgen war der Markt klein und hart umkämpft.
Eisenbarth war obendrein ein Spezialist für Blasensteine, Leistenbrüche und Augenoperationen.
Für Chirurgen-Spezialisten wie ihn war es noch schwieriger sesshaft zu werden - auch, weil einfach zu wenig passende Patienten in einer Stadt waren.
Er ging also auf Wanderschaft.
In seiner Blütezeit soll sein Tross aus bis zu 120 Personen bestanden haben, mit Feuerspeiern, Musikanten und Artisten.
Er ging den Weg des Marktschreiers.
Er hatte keine andere Wahl.
Damals.
Du dagegen hast heute eine Wahl.
Machst du mit, bei dem marktschreierischen Trend "je lauter, desto besser"?
Oder findest Du Deinen eigenen Weg zur Sichtbarkeit?
Einen Weg, der Dir entspricht.
Mit dem Du Kunden anziehst, ohne sie anzuschreien.
Ich kann davon ein Lied singen, denn ich bin auch eher ein zurückhaltender Typ.
Als kleiner Junge wurde mir beigebracht, dass man um 20 Uhr nirgends mehr anruft, weil man die Leute sonst bei der Tagesschau stört.
Ich bin sicher auch kein Marktschreier. Es widerstrebt mir total, irgendwelche Dinge vorzugaukeln, zu übertreiben und eine Show ohne Substanz abzuliefern.
Doch wie kommt man nun weg von dieser modernen Marktschreierei, die nur auf Aufmerksamkeit abzielt?
Weg von "möglichst schnell, möglichst laut, möglichst viel"?
Wie kommst Du hin zum tatsächlichen Nutzen?
Hin zu "möglichst klar, möglichst ehrlich, möglichst hilfreich"?
Genau darum geht es in unserem neuen eBook, an dem wir gerade arbeiten.
Der Titel: "Sichtbar ohne Marktschreierei".
Untertitel (bislang): "Weniger Lärm, mehr Wirkung - wie Du die richtigen Kunden anziehst, statt alle anzuschreien."
Darin erfährst Du ...
o wie wenig echte Follower nötig sind für ein erfolgreiches Business
(Spoiler: die Zahl ist erstaunlich niedrig),
o wie Du genau die richtigen Menschen anziehst, die Dich und Deine Arbeit wertschätzen,
o wie Du Vertrauen aufbaust, ganz automatisch, authentisch und sanft, und
o wie Du Deine nur-60-Minuten-pro-Woche-Routine für Dein Marketing und Deinen Content erschaffst, stressfrei und effektiv.
Jetzt hast du die Gelegenheit, dir das eBook kostenfrei zu sichern.
Denn das gibt es als Bonus, wenn Du mich in meiner Mini-Umfrage unterstützt:
https://antons-plan-b.de
Mach das lieber jetzt gleich - es dauert tatsächlich nur eine Minute - denn ich kann nicht voraussagen, wie lange ich die Umfrage noch geöffnet lasse.
Bis bald und herzliche Grüße,
PS: Vielen Dank an alle, die bereits bei der Umfrage mitgemacht haben. Ein überwältigend großer Teil hat genau für das Thema "Sichtbarkeit ohne Marktschreierei" gestimmt (diese Frage habe ich mittlerweile rausgenommen, sie wurde eindeutig beantwortet).
PPS: Das eBook wird auch ein Workbook enthalten. Klar, konkret und zur direkten Umsetzung. Wenn die Umfrage beendet ist, wird der Preis für das eBook zwischen 30 und 50 Euro liegen. Sichere dir also am besten gleich dein Exemplar, es lohnt sich:
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