Mein Weg in die Achtsamkeit

Herzenskost

Ich freue mich sehr das Du hier auf meinem Blog stöberst. Kennst Du das (?): wir haben eine Idee... denken kurz darüber nach... und lassen sie als Spinnerei oder fixe Idee wieder fallen... Diese Ideen lassen uns aber oft keine Ruhe und kehren immer wieder in der oder einer anderen Variante zu uns zurück. Dann kann man gut und gerne davon ausgehen das es ein Herzens-Thema von uns ist. So ist auch diese Blog geboren. Hier werden alle Themen aufgegriffen die uns am Herzen liegen und uns nähren... in jeglicher Hinsicht. :-) Fühle Dich also bitte animiert mir zu schreiben... was Dein Herzens-Thema ist.

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Burnout was nun?

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Ich weiß nicht ob euch das schon mal passiert ist, bei mir war es auf jeden Fall so…

Meine Homöopathin damals sagte: „…du läufst am Limit, geh und Such dir einen großen Baum und umarme diesen, hol dir die Kraft von ihm, er schenkt sie dir gern…“

Okay… Ich habe erstmal geschluckt.
Zum einen versucht die Schulmedizin Burnout erkrankte Menschen in die Psycho Schiene abzuschieben, so ganz unter dem Motto: „da Ticket´s nicht rund“. Dann kommt mir meine Homöopathin mit… ich soll einen Baum umarmen… das war als erstes, mal sehr befremdlich.
Obwohl ich immer offen für neues, für alternatives, für anderes… bin, dennoch kam sofort der Gedanke hoch, wenn die dich im Park einen Baum umarmen sehen, dann bedienst du diese Psycho Schiene...

Nun ist es ja nicht so, das Berlin keine Bäume hat… wir haben viele wunderschöne Parks… in denen auch herrlich, große, Kraft spendende Bäume stehen… nur haben die auch ein Nachteil… es sind viele bewertende Menschen in deren Umgebung und somit war dieser Gedanke, ich soll einen Baum umarmen erstmal abschreckend… aber der Grundgedanke dahinter leuchtete mir sehr wohl ein.

Meine Unruhe und Kraftlosigkeit in mir, ließ mich den Gedanken dennoch verfolgen. Ich suchte mir auf meinen Spaziergängen große, kraftvolle Bäume… bevorzugt Eichen und lehnte mich erst einmal ganz unauffällig dagegen, um Kontakt zum Baum zu haben und ja nicht aufzufallen.
Ich stand manchmal eine halbe Stunde am Baum gelehnt und irgendwann stellte ich fest, dass ich von diesen Spaziergängen, wo ich am Baum innegehalten hatte… deutlich kraftvoller nach Hause kam. Ich war sozusagen mit Energie aufgeladen. An solchen Tagen wo ich nicht am Baum stand, sondern einfach nur spazieren war, war diese Energie nicht da… zu mindestens nicht so kraftvoll.
Sicher ich kam von diesen Spaziergängen auch etwas ruhiger nach Hause, aber wenn ich unter „meinem Baum“ stand, dann waren die Gedanken schleifen weg… dann war der Kopf frei… weil, ich stand da und schaute von unten in diesem schier endlosen Wipfel und da kamen einfach andere Bilder hoch… so Vergleiche wie, dass die Blätter von unten aussehen wie kleine Thaler oder wie kleine Goldstücke, im Herbst dann nachher… manchmal waren auch Vögel drin, die einfach über mir im Ast saßen und zu mir runter schauten… da kam einfach deutlich mehr Ruhe rüber und in meinem Kopf wurde es leerer… an diesen Tagen war natürlich die Energie deutlich höher.
Heute nutze ich jede Gelegenheit mich an einen Baum zu lehnen, inne zu halten und einfach nur nach oben zu schauen. In diesen kleinen Achtsamkeitsmomenten, in denen ich dann beim Baum verweile, bin ich mit der Zeit völlig ruhig geworden. Ich kämpfe nicht mehr gegen diese Gedankenschleifen an, sondern lasse sie ziehen ohne Wertung… ohne Verurteilung… ohne mich innerlich zu beschimpfen „…, dass ich wieder nicht in der Lage bin…“… Manchmal sind die Gedankenschleifen hartnäckig und immer noch da, sie haben mich jedoch nicht mehr im Griff.

Achtsamkeit kommt von achten, nachdenken, aufmerken und überlegen…

Ich bemerke diese Unruhe in mir und kann mir überlegen wo kommt sie her? Damit hat sie keine Gewalt mehr über mich sondern, ich gehe ganz bewusst mit ihr um.

Ein anderes Wort für Achtsamkeit ist Sammlung…



Alle Worte mit der Silbe -sam- da schwingt das Wort -Sammlung- in der Bedeutung mit. Ich bin gesammelt und ganz bei mir… Ich kann jedes durcheinander und zerstreute wieder zusammenbringen und vereinen, so dass eine gewisse Ruhe und Ordnung einzieht.
Auch das ist in meiner Unruhe oft ein Thema was manchmal sehr gut klappt und manchmal große Aufmerksamkeit benötigt. Das ist aber ok so, es darf sein…

Wir müssen uns dem nur bewusst sein. Es gibt dann so Tage, da sagt mein Mann immer „hast wieder tausend Dinge angefangen…“ manchmal fällt es mir allein auf, dann lasse ich alles liegen und gehe mich „sammeln unter -meinem- Baum“… Wenn ich dann zurückkomme, bin ich wieder voll in meiner Struktur.

In den vielen Jahren, in denen ich mich im täglichen Leben in Achtsamkeit übe, sei es, um in meiner Mitte zu bleiben bzw. wieder zu kommen (auch das passiert natürlich) … oder sei es meiner direkten Umwelt gegenüber, bin ich Unachtsamkeit, auch beruhend auf Unzufriedenheit oder zu hohen Wertemaßstäben gegenüber sehr sensibel geworden.
Das Außen bzw. der Mensch im Allgemeinen (da nehme ich mich nicht von aus) bewertet sofort und in Sekunden schnelle, oft ohne es zu hinterfragen. In den achtsamen Momenten, wenn wir also „gesammelt sind“ bringen wir Achtung und Überlegung in unser Tun.
Wenn wir also in Zukunft, mit uns Achtsam und Behutsam umgehen, dann haben wir nicht nur Achtung und Überlegung sondern auch Führsorge und Sanftmut im TUN, denn der -hut- in Behutsamkeit spricht für Schutz, Obhut und Fürsorge.
"Wer zusammen ist mit sich selbst, mit seinen verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen, mit seinen Leidenschaften und Emotionen, der ist sanft mit sich selbst, der lebt im Frieden zusammen mit den Gegensätzen, die in ihm sind."
(Anselm Grün)
P 06. September 2019+ Cornelia Wiemert

Impressum:

Cornelia Wiemert • Heilpraxis für Burnouthilfe und Prävention • Rosenfelder Ring 147, 10315 Berlin • Telefon: +4915254767632 • E-Mail: cornelia.wiemert@gmail.com

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